am Jugendstil-Wanderweg und am Usatal-Weg 

 Der Beneke-Brunnen

 

Benekebrunnen

 

Der Beneke-Brunnen wurde 1910 nach einem Entwurf des Jugendstil-Bildhauers Heinrich Jobst, Darmstadt errichtet.

Es ist derselbe Bildhauer, der auch die großen Sprudelbecken gestaltete und zahlreiche weitere Skulpturen insbesondere in Bad Nauheim und Darmstadt.  Seit 1906 war er Mitglied der Darmstädter Künstlerkolonnie auf der Mathildenhöhe, berufen durch Großherzog Ernst Ludwig.

 

Der Beneke-Brunnen stand zunächst wenige Meter seitlich, mit dem Rücken zum Flüßchen Usa und wurde nach Fertigstellung des klassizistischen Kerckhoff-Institutes hierher versetzt. Er ist dem Andenken an den bekannten Arzt Friedrich Wilhelm Beneke gewidmet, der 1859 mit großem Erfolg Bismarck behandelte. Frau v. Bismarck beschrieb Beneke als "ausgezeichnet liebenswürdig und Vertrauen einflößend". Der Arzt leistete wichtige Beiträge zur Erforschung der Heilkraft der Bad Nauheimer Quellen.

In den Kalkstein ist ein bronzenes Relief mit dem Kopf Benekes eingelassen. Der Brunnenschaft wird bekrönt von einer Statue der griechischen Göttin Hygieia, der Göttin der Gesundheit. Diese Göttin wird meist mit einer Schlange und einem Wasserbecken dargestellt. Das Wort Hygiene leitet sich von ihrem Namen ab.

Ein Tipp: schauen Sie sich die Tierfiguren genau an. Sie haben eine Besonderheit.

Ein weiteres Abbild der Göttin Hygieia befindet sich übrigens direkt am Bahnhofseingang.